Silmarillion und Hobbit: die Luxus-Ausgaben von Klett-Cotta

REZENSIERT VON

CHRIS

2008 brachte Klett-Cotta mit einer Luxusausgabe von J.R.R. Tolkiens “Herr der Ringe” ein wundervolles Buch auf den Markt, welches den Stand dieses Literaturklassikers würdigt. Die Luxusausgabe kam im Ledereinband mit Goldprägung sowie hübschem Schuber auf den Markt. Dabei war die Auflage auf 7777 Exemplare limitiert. Diese Ausgabe ist inzwischen längst vergriffen und wird unter Liebhabern bei ca. 500 Euro gehandelt.

Der Hobbit – Luxusausgabe 2012

2012 stellt Klett-Cotta die Luxusausgabe vom Hobbit vor. Diese Ausgabe entspricht optisch der Ausgabe von Herr der Ringe (gleiche Größe, gleicher Aufbau, gleicher Schuber) und passt somit hervorragend. Auch diese Ausgabe ist limitiert (auf 9999 Stück). Die Ausgabe kommt in einem wunderschönen grünen Ledereinband mit sehr hübscher Goldprägung und einem Umfang von 400 Seiten. Es macht schon nur Spass, an diesem Buch zu riechen.

Besonders gefällt mir an der Ausgabe, dass die Original-Illustrationen von 1937 genutzt werden. Zudem findet sich 2 ausklappbare Karten eingearbeitet. Im Vorwort – wie immer von Christopher Tolkien geschrieben – wird u.a. auf verschiedene Skizzen, Zeichnungen, etc. verwiesen, die beim Ausarbeiten vom Hobbit entstanden sind.

Bei der Produktion hat man versucht, die Dicke vom Hobbit in etwa der von der “Herr der Ringe”-Ausgabe anzugleichen. Das führt dazu, das der Herr der Ringe extrem dünne Seiten hat (ähnlich wie bei einer Bibel), die Seiten vom Hobbit dafür eher stark und etwas dicker sind. Die Seiten fühlen sich trotzdem sehr gut an.

Der Schuber hat in der Mitte ein Loch – beim Einschub des Buches wird der Buchtitel jeweils sichtbar. Der Schuber ist aus stabiler Pappe und steht gut im Bücherregal.

 

Das Silmarillion

Zum Abschluss der Tolkien-Luxusausgaben hat Klett-Cotta nun am 14.10.2017 auch noch das Silmarillion in der gleichen Art und Weise herausgegeben. Das blaue Buch kommt ebenfalls im Ledereinband mit Goldprägigung. Anders als beim Hobbit ist auf der Vorderseite nicht der Titel, sondern das Wappen von Lúthien Tinúviel geprägt. Auch zu diesem Buch gibt es den passenden Papp-Schuber mit Loch – passenderweise sieht man da das Wappen.

Das Buch enthält auch die Karten von Beleriand, den Ländern des Nordens, Noldor und Sindar im ersten Zeitalter.
Auch hier findet sich das typisch Vorwort von Christopher Tolkien.
Das Papier ist ein gutes Stück dünner als das Papier vom Hobbit, aber natürlich längst nicht so dünn, wie bei Herr der Ringe.

Auch diese Luxusausgabe ist limitiert – wie bei Herr der Ringe auf 7777 Exemplare.

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