Cody McFadyen: Stille vor dem Tod

REZENSIERT VON

Lena

Man kennt es aus vielen Filmen: Das amerikanische Vorstadt-Idyll. Seht ihr es vor Augen? Eine ruhige Straße; weiße Häuser; grüne, gepflegte Rasen…doch die Straße, über die McFadyen in seinem neuen Buch schreibt ist nicht soooo ganz normal…in wenigen Stunden stirbt eine ganze Straße. Was ist passiert? Es gibt Anzeichen, die für eine Art Sekte sprechen. Es gibt unter Straße einen riesen Bunker – mit mehr als ungewöhnlichem Inhalt. Und es sieht ganz so aus, als ob die Fadenzieher es auf Smoky Barett und ihr Team abgesehen haben. Also los geht, Smoky und ihr Team gehen auf die Jagd. Wer ist schuld an Mord, Todschlag und Kindesmisshandlungen? Mehr möchte ich nicht verraten über die konkrete Handlung – man will ja nicht spoilern 🙂 Auf jeden Fall ist dies mein zweites Buch des Autors gewesen und ich bin wieder völlig begeistert – Cody McFadyen versteht es, den Leser in seinen Bann zu ziehen. Und das obwohl nach dem ersten drittel Handlungsmäßig nicht mehr viel passiert sondern der Leser quasi “nur” bei einer Team Sitzung mit Smoky und den anderen dabei ist und mitbekommt, wie sie nach und nach herausfiltern, wer hinter dem ganzen steht.

Die sehr vielen und langen Dialoge machen es manchmal schwer, sich zu konzentrieren (mir zumindest – v.a. im Nachtdienst ;-)), dennoch ist es sehr interessant was sie aus kleinsten Details und im gemeinsamen Zusammenspiel herausfiltern. Viel mehr will ich gar nicht verraten – ein geniales Buch.

Zum Ende sei noch verraten, dass das Ende mich irgendwie zufrieden sitzen gelassen hat…nicht wie oft bei anderen Thrillern, dass noch irgendwie ein Rest bleibt, der sich ungeklärt anfühlt und man erstmal bisschen Pause machen muss vor dem nächsten Thriller…dieses Ende ist rund und zufriedenstellend!

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