Eine Geschichte über Leben und Tod, Liebe und Krieg und vorallem ein kleines Mädchen

REZENSIERT VON

Lena

Das Buch von dem ich heute schreibe, habe ich vor ein paar Jahren zum ersten Mal gelesen…und dann wieder einmal…und noch einmal…ich habe es halt Hörbuch und der Film ist auch in meinem Besitz…man kann also durchaus sagen, dass die Geschichte von Liesel Memminger mich in ihren Bann gezogen hat. Die Bücherdiebin von Markus Zusak spielt zu Zeit der Nazis, Hitlers Zeit.

Liesels Mutter ist Kommunistin, weswegen Mutter und Kind getrennt werden. Liesel und ihr Bruder sollen zu Zieheltern gebracht werden. Bernhard, Liesels Bruder, stirbt auf der Fahrt nach Molching. Sie kommt alleine bei Hans und Rosa Hubermann an. Er ist ein…ja…ein Menschenfreund, dem das Lächeln nicht so schnell aus dem Gesicht gewischt werden kann. Rosa hat eine sehr harte Schale, der weiche Kern ist nicht so schnell ersichtbar. Zu erwähnen ist noch Rudi, der Nachbarsjunge – und Liesels erste große Liebe (sofern man bei 11jährigen von der großen Liebe sprechen kann). Dann der Erzähler…dieser ist gewöhnungsbedürftig, verleiht der Geschichte jedoch einen besondern Klang: Es ist der Tod! Er trifft Liesel zum ersten Mal, als er ihren Bruder abholt und dann noch ein paar weitere Male. Er ist auf für ihn unerklärliche Weise fasziniert von dem Mädchen. Und er findet Jahre nach dem ersten Treffen das Tagebuch der Bücherdiebin – das Tagebuch, welches ihr eines Tages das Leben rettet.

Taucht ein, in eine unglaubliche, faszinierende, herzergreifende und bewegende Geschichte. Findet heraus, warum die Bücherdiebin Bücherdiebin heißt. Lernt Max Vandenburg kennen. Rennt mir Liesel und Rudi die Himmelsstraße hinab und öffnet euer Herz für ein kleines, unschuldiges Mädchen.

Dann noch der Film…ein dicker Wälzer, mit vielen sehr vielen Geschehnissen in 2 Stunden Film gepackt. Natürlich wurde sehr viele gekürzt, Personen zusammegezogen, Sachen abgeändert. Aber trotzallem sind alle wichtigen Eckpfeiler der Geschichte vorhanden und es ist und wird ein guter Film bleiben. Vielleicht keine perfekte Buchverfilmung, aber halt eben auch keine schlechte. Und an sich auf jeden Fall ein super Film. 🙂

 

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